PSA: 6.451 gegradete Sammlerstücke aus FedEx-Wagen gestohlen
TCG Date Redaktion2 Min. Lesezeit
Vor dem PSA-Standort in Kalifornien wurden 6.451 gegradete Stücke von Kunden gestohlen, fast die Hälfte Pokémon. Die Fakten und wie du weniger verschicken musst.
Aus einem FedEx-Lieferwagen vor dem Standort des Grading-Dienstes PSA in Santa Ana (Kalifornien) wurden am 13. Oktober 2026 6.451 gegradete Sammlerstücke aus Kundenaufträgen gestohlen. Das geht aus einem Update von PSA vom 23. Oktober hervor.
Was bekannt ist
- FedEx hatte die Aufträge laut PSA bereits am Standort abgeholt. Laut Polizei, zitiert von ABC News, wurden zwei volle Paletten und Teile einer dritten mitgenommen; der Schätzwert lag zunächst bei rund 963.000 US-Dollar.
- PSA hat die komplette Liste aller 6.451 Stücke mit Zertifikatsnummern veröffentlicht. Die Zertifikate wurden deaktiviert, die Liste ging an Marktplätze und Auktionshäuser.
- Ermittelt wird von der Polizei Santa Ana und dem FBI. Festnahmen sind bisher nicht bekannt.
- Nach einer Auszählung von Cardboard Police sind fast die Hälfte der Einträge Pokémon-Karten, dazu viele One-Piece-Karten und einige Yu-Gi-Oh!-, Lorcana- und Magic-Karten.
- Betroffene erhalten laut PSA Grading-Gebühren zurück und eine Entschädigung. Taucht eine Karte wieder auf, können sie wählen, ob sie Geld oder Karte behalten.
Wer gerade einen PSA-Slab kauft, sollte die Zertifikatsnummer mit der veröffentlichten Liste abgleichen.
Deine Sammlung zeigen und kennen
Auf binderly.cards legst du deine Karten in einem digitalen Binder an und zeigst deine Sammlung anderen Spielern. Gleichzeitig hast du damit eine Übersicht, Karte für Karte mit Bild, was du besitzt. PSA konnte genau sagen, was fehlt, weil jedes Stück erfasst war. Für deine eigene Sammlung hilft ein gepflegter Binder dabei.
Weniger Karten auf der Straße
Fürs Grading lässt sich Versand kaum vermeiden. Bei Deals zwischen Spielern schon eher: Auf binderly.cards findest du Karten bei Spielern in deiner Nähe, schreibst im Chat und siehst die Karten vorher im Binder. Dann trefft ihr euch persönlich, statt zu verschicken. Private Adressen sind nicht sichtbar, die Nutzung ist kostenlos und ohne Gebühren.
Das macht nichts diebstahlsicher. Es verringert aber, wie oft deine Karten unterwegs im Paket sind.